Brandverh√ľtungsschau

Es entspricht der allgemeinen Lebenserfahrung, dass viele Dinge, die beispielsweise f√ľr den sicheren Betrieb eines Unternehmens in einem Brandschutzkonzept zusammengefasst wurden, nach Jahren der Nutzung technischem Verschlei√ü und baulichen oder betrieblichen √Ąnderungen unterliegen oder einfach in Vergessenheit geraten.

Aus diesem Grund f√ľhren die Beamte der Brandschutzdienststelle nach einem festgelegten Fristenplan in bestehenden Geb√§uden Brandverh√ľtungsschauen durch. Hier wird der brandschutztechnische Zustand eines Geb√§udes mit den Schutzzielen der Bauordnung und den erg√§nzenden Sonderbauvorschriften, den anerkannten Regeln der Technik sowie den Erfordernissen f√ľr den abwehrenden Brandschutz vor Ort verglichen und gegebenenfalls bem√§ngelt.

Die sachverst√§ndige Stellungnahme der Brandschutzdienststelle, die als Ergebnis der Brandverh√ľtungsschau dem Objektnutzer schriftlich zugestellt wird, weist die vorgefundenen Fehler oder M√§ngel aus. Die Fachleute des vorbeugenden Brandschutzes erarbeiten aber auch gemeinsam mit den Planern L√∂sungsvorschl√§ge bei kniffligen Problemf√§llen und stehen auch f√ľr Konzeptionen und Beratungen gerne pers√∂nlich zur Verf√ľgung.

Die Brandverh√ľtungsschau wird dem Objektnutzer in der Regel zwei Wochen vor der Besichtigung schriftlich angek√ľndigt. In besonderen F√§llen sind aber auch nicht angemeldete √úberpr√ľfungen √ľblich, da nur so ein Bild von den tats√§chlichen Betriebsbedingungen gewonnen werden kann. Werden besonders grobe M√§ngel im Rahmen einer Brandverh√ľtungsschau ermittelt, erfolgt nach Ablauf der M√§ngelbeseitigungsfrist eine weitere Brandverh√ľtungsschau in Verbindung mit dem zust√§ndigen Bauordnungsamt.