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03.09.2026

150 Jahre Feuerwehr Greven: Ehrennachmittag bringt Feuerwehrgenerationen zusammen

Kameradschaft kennt keinen Ruhestand: Im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums war die Feuerwehr Greven Gastgeberin des traditionellen Ehrennachmittags des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Steinfurt. Knapp 400 Mitglieder der Ehrenabteilungen aus den Feuerwehren des Kreises kamen am Donnerstag im großen Festzelt in Greven zusammen. Ein Nachmittag, bei dem Gemeinschaft, Erinnerungen und vor allem die Wertschätzung für jahrzehntelanges Engagement im Mittelpunkt standen.

„Feuerwehrmann bleibt man ein Leben lang.“ Wie sehr dieser Satz zutrifft, zeigte sich auch beim Ehrennachmittag in Greven. Viele der Gäste haben über Jahrzehnte Verantwortung in ihren Feuerwehren übernommen, unzählige Stunden ehrenamtlichen Dienst geleistet und damit das Feuerwehrwesen in ihren Heimatorten und im gesamten Kreis Steinfurt geprägt. Mit dem Wechsel in die Ehrenabteilung endet diese Verbindung nicht. Die Feuerwehr und vor allem die über viele Jahre gewachsene Kameradschaft bleiben ein wichtiger Teil des Lebens.

Greven heißt die Ehrenabteilungen willkommen

Für die Feuerwehr Greven war es deshalb eine besondere Freude, den Ehrennachmittag gerade im Jubiläumsjahr ausrichten zu dürfen. 150 Jahre Feuerwehr Greven stehen schließlich nicht nur für die Geschichte von Fahrzeugen, Technik und Einsätzen. Das Jubiläum steht insbesondere für Generationen von Feuerwehrangehörigen, die sich für die Sicherheit der Menschen in Greven eingesetzt haben.

Nach der Begrüßung richteten Landrat Dr. Martin Sommer, Grevens Bürgermeister Dietrich Aden und Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier ihre Grußworte an die knapp 400 Gäste. Sie würdigten das langjährige Engagement der Mitglieder der Ehrenabteilungen und machten deutlich, welchen wichtigen Anteil die älteren Generationen an der Entwicklung der Feuerwehren haben.

Eine schöne Tradition des Ehrennachmittags durfte natürlich auch in Greven nicht fehlen: Manfred Kleine Niesse, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Steinfurt, zeichnete die ältesten anwesenden Mitglieder aus und überreichte ihnen als Zeichen der besonderen Wertschätzung ein Präsent. Der älteste Teilnehmer des diesjährigen Treffens war beeindruckende 97 Jahre alt. Ein Alter, das eindrucksvoll zeigt, wie lange die Verbundenheit zur Feuerwehrfamilie bestehen kann.

Wiedersehen, Erinnerungen und viele Gespräche

Der Ehrennachmittag ist weit mehr als ein fester Termin im Veranstaltungskalender. Für viele Gäste ist er eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr, ehemalige Weggefährten aus dem gesamten Kreisgebiet wiederzutreffen. Entsprechend groß war die Freude über persönliche Begegnungen und gemeinsame Erinnerungen.

Bei Kaffee und Kuchen blieb im Grevener Festzelt reichlich Zeit für Gespräche. Für die musikalische Begleitung sorgte der Shanty-Chor aus Gimbte, der mit seinen Liedern für beste Stimmung und einen passenden Rahmen sorgte.

Auch kulinarisch wurden liebgewonnene Traditionen fortgeführt: Zum Abschluss des Nachmittags durften die beliebten Schnittchen und natürlich die warme Hochzeitssuppe nicht fehlen.

Ein besonderer Termin im Jubiläumsjahr

Für die Feuerwehr Greven war der Ehrennachmittag zugleich ein besonderer Bestandteil der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen. Wo sonst Veranstaltungen rund um die heutige Feuerwehr und ihre Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt des Jubiläums stehen, gehörte dieser Nachmittag ganz bewusst den Kameraden, die über Jahrzehnte ihren Beitrag zur Geschichte der Feuerwehren geleistet haben.

Dass fast 400 Mitglieder der Ehrenabteilungen aus dem gesamten Kreis Steinfurt der Einladung nach Greven folgten, machte den Nachmittag auch für die Gastgeber zu einem besonderen Erlebnis.

Denn 150 Jahre Feuerwehrgeschichte entstehen nicht allein durch große Einsätze oder technische Entwicklungen. Sie entstehen vor allem durch Menschen, die bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen. Der Ehrennachmittag in Greven hat eindrucksvoll gezeigt: Aktiver Feuerwehrdienst endet irgendwann – Kameradschaft nicht. -fm-

Quelle: VdF Steinfurt
Fotos: VdF Steinfurt - Zeyen, Muhmann

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