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06.09.2020

Bundesweiter Probealarm am #Warntag2020

Am 10. September werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. An diesem Tag findet nÀmlich der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Das Signal zur Warnung soll dieses Jahr um 11.00 Uhr und das zur Entwarnung um 11.20 Uhr erfolgen.

Zur Warnung der Bevölkerung nutzen Bund, LĂ€nder und Kommunen alle verfĂŒgbaren KommunikationskanĂ€le: so etwa das vom Bundesamt fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Modulare Warnsystem und die Warn-App NINA, eine Vielzahl von Medien und Rundfunksendern bis hin zu Sirenen und Lautsprecherdurchsagen vor Ort.

Mithilfe des Modularen Warnsystems wird eine Probewarnung an alle daran angeschlossenen Warnmultiplikatoren versendet. Warnmultiplikatoren sind ein Adressatenkreis, der Warnmeldungen weitergibt. Hierbei kann es sich z. B. um einen Radio- oder Fernsehsender handeln, der seine laufende Sendung unterbricht und die Meldung verliest bzw. einen Crawler (Lauftext) in die laufende Fernsehsendung einblendet, oder eine Leitstelle, die ihre Sirenen auslöst.

Diese Warnmultiplikatoren leiten die Probewarnung an die EndgerĂ€te wie zum Beispiel Radios oder die Warn-App NINA und damit direkt an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger weiter. Zeitgleich werden auf Ebene der LĂ€nder, in den Landkreisen und in den Kommunen außerdem weitere verfĂŒgbare kommunale Warnmittel ausgelöst, zu denen beispielsweise Sirenen und Lautsprecherwagen zĂ€hlen können. Auf denselben Wegen wird dann um 11.20 Uhr das allgemeine Signal zur Entwarnung erfolgen.

Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, LĂ€nder und Kommunen die verfĂŒgbaren KommunikationskanĂ€le. So werden beispielsweise ĂŒber das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zustĂ€ndigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der LĂ€nder, bereitgestellt. Bund und LĂ€nder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertretern gemeinsam vor. ZustĂ€ndig sind auf Bundesebene das BBK, auf der Ebene der LĂ€nder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die fĂŒr den Katastrophenschutz zustĂ€ndigen Behörden.
AusfĂŒhrliche Informationen zum bundesweiten Warntag stehen auf der Website www.bundesweiter-warntag.de zur VerfĂŒgung.

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